Website Crawling

Lesedauer: 0 Minuten

Damit deine Website in Google & Co. sichtbar wird, muss sie zuerst gelesen und verstanden werden – genau das passiert beim Website Crawling. Ohne Crawling keine Indexierung – und ohne Indexierung keine Rankings. In diesem Beitrag erfährst du, wie Crawling funktioniert, welche Tools es gibt, wie du den Google Crawler steuerst und warum SEO Crawler ein unverzichtbares Werkzeug für die Suchmaschinenoptimierung sind.

Das Thema in Kürze erklärt

  • Website Crawling = automatisiertes Durchsuchen von Websites durch Suchmaschinen-Bots.
  • Google Crawler analysiert Struktur und Inhalte für den Index.
  • SEO Crawler Tools helfen beim technischen Website-Audit.
  • robots.txt & Meta-Tags steuern, was gecrawlt werden darf.
  • Ohne Crawling keine Indexierung – und damit auch kein SEO-Erfolg.

Was ist Website Crawling?

Website Crawling bezeichnet den automatisierten Prozess, bei dem sogenannte Site Crawler (auch Webcrawler, Spider oder Bots genannt) Webseiten durchforsten. Der bekannteste ist der Google Crawler, auch Googlebot genannt.

Der Crawler folgt dabei internen und externen Links, lädt HTML-Inhalte und sammelt Daten über Seitenstruktur, Inhalte und technische Signale. Diese Informationen werden anschließend im Suchmaschinenindex gespeichert.

Wie funktioniert der Google Crawler?

Der Google Crawler arbeitet nach einem Prioritätssystem:

  1. Startpunkt: Google kennt bereits Seiten durch frühere Crawls, Sitemaps oder externe Links.

  2. Verlinkungen folgen: Der Bot folgt internen und externen Links, um neue oder aktualisierte Seiten zu entdecken.

  3. Analyse & Indexierung: Inhalte werden analysiert und ggf. im Google-Index gespeichert.

  4. Ranking: Nach der Indexierung entscheidet der Algorithmus, wie relevant deine Inhalte sind – das beeinflusst deine Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.

Du kannst dem Googlebot über die robots.txt oder durch Meta-Tags Anweisungen geben, was gecrawlt und indexiert werden darf.

Warum ist Crawling wichtig für SEO?

Ohne Crawling keine Sichtbarkeit in Suchmaschinen.
Der SEO Crawler (z. B. Screaming Frog, Sitebulb, Ryte) ist dabei dein Werkzeug, um den Crawling-Prozess aus Sicht von Google zu simulieren und zu analysieren.

Ein gut crawlbarer Webauftritt hat folgende Vorteile:

  • Bessere Indexierung: Mehr relevante Seiten im Google-Index. 
  • Optimierte Crawling-Budget-Nutzung: Google verschwendet keine Ressourcen auf unwichtige Seiten. 
  • Technische Fehler erkennen: Broken Links, Weiterleitungsketten, doppelte Inhalte, fehlende Meta-Daten etc. 
  • Struktur-Insights: Du erkennst, wie der Bot deine Seitenstruktur wahrnimmt.

Website Robots & Crawling-Steuerung

Mit Hilfe der robots.txt-Datei und sogenannten robots Meta-Tags kannst du das Verhalten von Site Crawlern steuern. Das ist besonders wichtig, um…

  • … sensible Seiten (z. B. Admin-Bereich, Login-Seiten) vom Crawling auszuschließen. 
  • … Duplicate Content zu vermeiden. 
  • … Ressourcen wie Scripte oder Filter-URLs nicht indexieren zu lassen. 
  • … Crawling-Budget effizient zu nutzen. 

Beispiel:
User-agent: *
Disallow: /intern/

Das blockiert alle Crawler vom Zugriff auf den Ordner /intern/.

Typische Crawling-Probleme

  • Seiten sind nicht intern verlinkt → Der Crawler findet sie nicht.

  • robots.txt blockiert versehentlich wichtige Seiten.

  • Dynamische URLs führen zu Crawling-Schleifen.

  • Langsame Server beeinträchtigen das Crawling-Budget.

  • JavaScript-Inhalte werden nicht richtig gelesen.

Fazit – Ohne Crawling keine Rankings

Website Crawling ist der erste Schritt in jedem SEO-Prozess. Nur wenn Crawler deine Inhalte erreichen und verstehen können, hast du überhaupt die Chance auf gute Platzierungen in Suchmaschinen. Tools wie SEO Crawler helfen dir, technische Hürden zu erkennen und zu beseitigen – bevor sie deinem Ranking schaden.

Interessante Fakten zum Thema

Icon 1

Der Googlebot crawlt bevorzugt Seiten, die häufig aktualisiert oder oft verlinkt werden.

Icon 2

Crawling-Budget ist begrenzt – besonders bei großen Websites entscheidend.

Icon 3

Die robots.txt ist öffentlich zugänglich – Sicherheitsdaten sollten nicht nur darüber geschützt werden.

Icon 4

JavaScript-lastige Seiten sind oft schwerer zu crawlen – serverseitiges Rendering hilft.

Icon 5

Mobile-First: Google crawlt primär mit dem mobile Bot – mobile Optimierung ist Pflicht.

Mehr Infos zu Website Crawling

Play Video

Häufig gestellte Fragen zu diesem Thema

Hier werden alle Fragen beantwortet

Wie kann ich sehen, welche Seiten von Google gecrawlt wurden?

In der Google Search Console kannst du genau nachvollziehen, welche Seiten deiner Website von Google gecrawlt und indexiert wurden. Unter dem Bericht „Abdeckung“ findest du eine Übersicht aller URLs, die Google erkannt hat, inklusive Statusinformationen wie „indexiert“, „nicht indexiert“ oder „Fehler“. Zusätzlich zeigt die Search Console an, wann eine Seite zuletzt gecrawlt wurde. Mit der „URL-Prüfung“ kannst du gezielt einzelne Seiten überprüfen, sehen, ob sie im Index sind, wann der letzte Crawl stattfand und ob es Crawling- oder Indexierungsprobleme gibt. So behältst du den Überblick über die Sichtbarkeit deiner Website in der Google-Suche.

Wie oft crawlt Google meine Seite?
Was ist ein SEO Crawler und wie hilft er mir?
Kann ich den Google Crawler blockieren?
INHALTE

    Ähnliche Beiträge

    Ähnliche Beiträge zu diesem Thema

    Speech to text

    Guide

    Audit Log

    Scripting

    XR-Marketing

    Schreiben Sie einen Kommentar

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert