Online Marketing News im Mai | 2026

Michelle Hepp | 27. Mai 2026
Lesedauer: 0 Minuten
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Jeden Monat das wichtigste aus den Gebieten: SEO, Social, Paid, CRO und DEV. Für Dich von uns gesammelt und zusammengefasst. Kurz und knapp innerhalb von ein bis zwei Minuten auf dem neuesten Stand sein. Damit Du nichts verpasst in der Welt des online Performance Marketings.

INHALTE

    Social Media

    Instagram testet AI Creator Label

    Instagram testet ein neues „AI Creator“-Label, das KI-geprägte Accounts transparenter machen soll. Die Kennzeichnung kann in Profil, Feed, Reels und Explore sichtbar werden und ergänzt das bestehende „AI Info“-Label für einzelne Beiträge. Wichtig: Laut Instagram hat das Label keinen Einfluss auf Reichweite oder Distribution. Für Creator ist es vor allem ein Vertrauenssignal, besonders mit Blick auf die kommende EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte.

    TikTok stärkt Keyword-Kontrolle

    TikTok gibt ersten Creatorn mehr Kontrolle über die Suchsichtbarkeit ihrer Inhalte. Über „Manage keywords“ lassen sich automatisch zugeordnete Keywords einsehen, blockieren oder durch eigene Vorschläge ergänzen. Damit wird TikTok als Suchplattform für Creator und Marken strategisch wichtiger: Inhalte können gezielter auf relevante Suchintentionen ausgerichtet werden. Noch ist unklar, wann das Feature für alle ausgerollt wird.

    LinkedIn setzt stärker auf KI-Relevanz

    LinkedIn nutzt verstärkt KI-basierte Empfehlungssysteme, um Feed-Inhalte, Jobs, Benachrichtigungen und Kontaktvorschläge besser auf die berufliche Entwicklung der Nutzer abzustimmen. Statt einzelne Interaktionen isoliert zu bewerten, sollen Aktivitäten plattformweit als kontinuierliche „Professional Journey“ verstanden werden. Für Marken bedeutet das: Relevanz, fachliche Signale und langfristiges Engagement werden im Content-Mix noch wichtiger.

    Conversion Rate Optimierung (CRO)

    SMS-Flows holen Kunden zurück

    Shopify Messaging unterstützt jetzt automatisierte SMS-Marketing-Flows. Händler können vorgefertigte Templates für Warenkorbabbrüche, Checkout-Abbrüche und Browse-Abandonment nutzen oder eigene Automationen erstellen. Damit lassen sich Kunden zum passenden Zeitpunkt per SMS, direkt aus Shopify heraus, reaktivieren. Die Einrichtung läuft über „Shopify Messaging > Automations“, das Budgetlimit wird in den Settings verwaltet.

    Preispsychologie steigert Kaufimpulse

    HubSpot zeigt fünf wissenschaftlich gestützte Pricing-Tipps, die ohne Produktänderung mehr Wirkung erzeugen können. Dazu zählen kleinere Endziffern bei Rabatten, heruntergebrochene Stückpreise, sichtbare Preisunterschiede beim Upselling, transparente Kostenaufschlüsselungen und kleine Differenzierungen zwischen ähnlichen Angeboten. Der Kern: Nicht nur der Preis selbst entscheidet, sondern wie verständlich und attraktiv er präsentiert wird.

    Branding zieht sich durch den Checkout

    Shopify vereinheitlicht die Branding-Einstellungen für Checkout, Kundenkonten und Login-Seiten. Logo, Farben, Typografie und Section Styles können zentral im Checkout- und Accounts-Editor gepflegt werden und erscheinen konsistenter über alle Flächen hinweg. Farben lassen sich direkt per Farbwert setzen und in einer Palette speichern. Für Plus-Händler gibt es zusätzlich erweiterte Overrides per API. So entsteht ein einheitlicherer Markenauftritt bis zum Kaufabschluss.

    Suchmaschinenoptimierung (SEO)

    Bing bringt Citation Share

    Die Bing Webmaster Tools werden um neue KI- und GEO-Kennzahlen erweitert. Besonders spannend ist der „Citation Share“: Er zeigt, welchen Anteil eine Website an allen Quellenzitaten für eine Grounding-Suchanfrage hat. Ergänzend sollen Themen, Suchintentionen und Empfehlungen zu Crawlbarkeit, Indexierung, Canonicals und strukturierten Daten sichtbarer werden. Für SEO entsteht damit ein konkreteres Messmodell für Sichtbarkeit in KI-Antworten.

    Google AI Mode hält Nutzer im Kontext

    Google testet im AI Mode eine Side-by-Side-Ansicht: Verlinkte Webseiten öffnen sich neben der KI-Antwort bzw. den Suchergebnissen, zunächst für Chrome-Nutzer auf dem Desktop in den USA. Das soll Tab-Wechsel vermeiden und Folgefragen im Suchkontext erleichtern. Für Publisher ist die Entwicklung ambivalent: Websites bleiben zwar sichtbar, Google bleibt aber dauerhaft im Vordergrund und kann die Nutzererfahrung stärker kontrollieren. Dadurch könnte sich auch verändern, wie Nutzer:innen mit organischen Treffern interagieren und wie viel Traffic tatsächlich auf den Websites ankommt.

    Bot-Blockaden schützen kaum vor KI-Zitaten

    Eine BuzzStream-Auswertung von rund vier Millionen Zitaten aus 3.600 Prompts zeigt: Viele Websites erscheinen trotz blockierter KI-Bots weiterhin in KI-Antworten. Rund 75 Prozent der Seiten, die OpenAI- oder Google-Bots blockieren, tauchen dennoch als Quellen auf. Mögliche Gründe sind SERP-Extraktion, historische Datenquellen oder die begrenzte Verbindlichkeit der robots.txt. Für SEO wird klar: Blockieren allein ist keine zuverlässige GEO-Strategie und Sichtbarkeit in KI-Antworten bleibt schwer kontrollierbar.

    Quellen und weiterführende Informationen

    Kostenlose Erstberatung: Mehr Sichtbarkeit & Kunden für Ihr Business

    In einem persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Online-Präsenz stärken, Ihre Zielgruppe gezielt erreichen und dauerhaft mehr qualifizierte Anfragen gewinnen.

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