Ausgegraute verschiedene Arten von Diagrammen und Graphen auf weißen Rechtecken in einem Raster. Mittig, leicht Überlappend davon ist eine rot gefärbtes Funnel durch ein größeres weißes Rechteck hervorgehoben.

Online Marketing News Oktober 2026

Alina Yermolenko | 15. Oktober 2026 | Lesedauer: 1 Minuten
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Jeden Monat das wichtigste aus den Gebieten: SEO, Social, Paid, CRO und DEV. Für Dich von uns gesammelt und zusammengefasst. Kurz und knapp innerhalb von ein bis zwei Minuten auf dem neuesten Stand sein. Damit Du nichts verpasst in der Welt des online Performance Marketings.

Social Media

Neue Pinterest Ads erscheinen jetzt mitten in der visuellen Suche

Pinterest erweitert seine Werbemöglichkeiten und führt Visual Search Ads direkt in den visuellen Suchergebnissen und Pin Closeups ein, um Nutzer in der Entdeckungs- und Vergleichsphase zu erreichen. Die Platzierung kombiniert Suchbegriffe mit Bildmerkmalen sowie Suchintentionen, was sich vor allem an Lower-Funnel-Kampagnen richtet und mit Pinterest Performance+ kompatibel ist. Ergänzend führt Pinterest neue Steuerungsoptionen wie Priority Products für Performance+, Self-Service-A/B-Tests, ein eigenes Kampagnenziel für App-Installationen sowie das KI-Tool „Restyle“ zur virtuellen Raumgestaltung ein.

Instagram tests option to open to Reels

Instagram testet eine neue Benutzeroberfläche, die es Nutzer optional ermöglicht, die App direkt im Reels-Feed statt im traditionellen Hauptfeed zu starten. Bei diesem Format bleibt die Stories-Leiste am oberen Bildschirmrand weiterhin sichtbar, während der klassische Feed per Wischgeste oder Icon erreichbar bleibt. Da mittlerweile mehr als 50 % der Verweildauer auf Reels entfällt, möchte Instagram mit dieser optionalen Einstellung dem veränderten Nutzungsverhalten gerecht werden, ohne langjährige Nutzer zu verärgern.

Ehemalige TikTok-Manager entwickeln KI-App für perfekte Foto-Posen

Die beiden früheren TikTok-Führungskräfte Melody Chu und Jing Liu haben mit „Superpose“ eine KI-gestützte Kamera-App herausgebracht, die das Problem unvorteilhafter und verkrampfter Fotos lösen soll. Ausgehend von einem einzelnen hochgeladenen Foto analysiert die KI die Aufnahme und schlägt vier konkrete, natürliche Posen vor, die perfekt zu Person, Kulisse und Lichtverhältnissen passen. Statt künstliche KI-Bilder oder Hintergründe zu generieren, fungiert die App wie ein persönlicher Fotografen-Coach in der Hosentasche, der genaue Anweisungen gibt, um den echten Moment optimal festzuhalten.

Conversion Rate Optimierung (CRO)

Beaver Builder AI MCP-Einstellungen: Layout-Modus und Layout-Struktur erklärt

Beaver Builder AI führt zwei zentrale MCP-Einstellungen (Model Context Protocol) ein, um die KI-gestützte Seitenerstellung in WordPress präziser zu steuern. Während der Layout Mode festlegt, ob die KI native Beaver-Builder-Module, maßgeschneiderte Custom-Module (HTML/CSS/JS) oder eine Hybrid-Kombination nutzt, bestimmt die Layout Structure, ob Inhalte in klassischer Zeilen/Spalten-Struktur oder modern flexiblen Box-Modulen angeordnet werden. Dies bietet Webdesignern und Freelancern maximale Kontrolle über Code-Sauberkeit, Anpassbarkeit und Design-Flexibilität bei KI-Generierungen.

Canva macht Affinity zu Adobes größtem Gratis-Problem

Canva schärft sein Angebot für professionelle Designer und verbindet die Affinity-Suite (Vektor, Fotobearbeitung, Layout) sowie Animationstools (Cavalry) in einem neuen Pro-Ökosystem, wobei die Kernanwendungen für Einzelnutzer kostenlos bleiben. Durch die volle Kompatibilität mit Adobe-Dateiformaten (PSD, AI, IDML) und nahtlose Übergaben an die Marketing-Teams in Canva fordert das Tool das Adobe-Monopol heraus. Für die Conversion- und Design-Praxis bedeutet dies schnellere Workflows und kostengünstigere Asset-Erstellung ohne Qualitätseinbußen.

Shopify Global Holiday Retail Report 2026: Das Festtagsgeschäft im Zeitalter von KI

Der aktuelle Shopify-Bericht zum weltweiten Weihnachtsgeschäft zeigt, dass Konsumenten trotz anhaltendem Wirtschaftsdruck kauflustig bleiben, ihre Kaufentscheidungen jedoch gründlicher abwägen („Valuemaxxing“). Kunden nutzen vermehrt KI-Tools zur Angebotssuche, Produktentdeckung und Preisvergleichung – insbesondere jüngere Zielgruppen ziehen dabei häufiger unabhängige Nischenmarken in Betracht. Für Händler wird es entscheidend, saubere Produktdaten für KI-Systeme bereitzustellen, auf klare Rabatte zu setzen und geparkte Warenkörbe durch gezielte Preissenkungen oder Treueboni in Verkäufe zu verwandeln.

Google AI Max: Neue Reporting-Tools und erweiterte Sprachunterstützung

Google baut die Funktionen von AI Max in Google Ads aus und führt erweiterte Sprachoptionen sowie eine umfassendere Berichterstattung ein. Das bislang in einer geschlossenen Beta-Phase geführte Feature AI Brief steht ab sofort in sieben weiteren Sprachen bereit – darunter Deutsch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Spanisch und Japanisch.Eränzend bietet ein neues Reporting-Feature innerhalb von Google Ads detaillierte Einblicke in die Leistung von Suchanzeigen. Werbetreibende können dadurch präzise nachvollziehen, welche Suchbegriffe Anzeigen ausgelöst haben, welche Anzeigenerstellungselemente (Creative Assets) zu sehen waren und auf welchen Landingpages die Nutzer gelandet sind, was die Transparenz KI-gesteuerter Kampagnen erheblich verbessert.

OpenAI baut ChatGPT Ads aus: Interaktive Marken-Agenten und neue Partner-Integrationen

OpenAI erweitert seine Werbeplattform ChatGPT Ads um interaktive Formate und automatisierte Verwaltungstools. Über die in den USA getesteten „gesponserten Agenten“ können Nutzer nach einem Anzeigenklick in separaten Chats direkt Produktfragen klären. Marketingteams können Kampagnen künftig per Prompt steuern, analysieren und KI-Entwürfe erstellen lassen. Zudem ermöglichen neue Integrationen für HubSpot und Shopify die direkte Verwaltung von ChatGPT-Werbung aus den gewohnten CRM- und E-Commerce-Systemen heraus.

Microsoft Advertising: Shopping Ads im Copilot und neue Transparenzregeln für KI-Content

Microsoft integriert Shopping Ads ab sofort direkt in die Antworten des Bing Copilot, um KI-Interfaces weiter zu monetarisieren und Werbetreibenden eine höhere Sichtbarkeit an neuen Touchpoints im Kaufprozess zu bieten. Zeitgleich hat die Plattform neue Richtlinien für KI-generierte und synthetische Werbeinhalte veröffentlicht: Werbetreibende müssen regionale Vorgaben zur Offenlegung sowie Persönlichkeitsrechte strikt einhalten, digitale Wasserzeichen und Metadaten erhalten und erforderliche Kennzeichnungen gut sichtbar direkt in Bild- oder Videomaterial einbetten.

Suchmaschienen­optimierung (SEO)

Google Business Profiles: Neues Tab „Erfasste Informationen“ für automatisierte Datenaktualisierungen

Google führt den neuen Tab „Erfasste Informationen“ im Dashboard von Google Business Profiles ein. Darüber können Unternehmensinhaber automatisiert gesammelte Daten – etwa aus Telefonaten, Chats oder WhatsApp-Nachrichten des „Google-Assistenten“ – einsehen, überprüfen und bei Bedarf veraltete oder fehlerhafte Angaben löschen. Die Funktion soll die Transparenz erhöhen und verhindern, dass fehlerhafte automatisierte Anfragen die Profilangaben verfälschen.

Google Search Live: Echtzeit-Sprachsuche wird jetzt von Gemini 3.8 Live angetrieben

Google stattet die Funktion Search Live in der Google-App ab sofort mit den neuen KI-Modellen Gemini 3.8 Live und Gemini 3.8 Live Extended Thinking aus. Das Upgrade ermöglicht flüssigere, natürlichere Sprachdialoge in Echtzeit sowie eine flexible Mehrsprachigkeit, bei der Nutzer mitten im Gespräch die Sprache wechseln können. Ergänzend zu den auditiven Antworten werden passende Weblinks auf dem Bildschirm eingeblendet, die vertiefende Recherchen erleichtern. Sämtliche Unterhaltungen lassen sich zudem als Text-Transkript anzeigen, schriftlich fortführen und später bequem über den Verlauf des KI-Modus (AI Mode) erneut aufrufen.

Google AI Mode: Agentenbasierte Hintergrund-Recherchen ab sofort weltweit für alle Nutzer verfügbar

Google rollt die agentenbasierte Hintergrund-Recherche im AI Mode ab sofort weltweit für alle Nutzer kostenlos aus, nachdem das Feature bislang Abonnenten der Pro- und Ultra-Tarife vorbehalten war. Die Funktion agiert wie ein autonomer Suchagent: Nach der Eingabe eines Auftrags prüft die KI das Web – inklusive Websites, Foren, Social-Media-Beiträgen und dem Google Shopping Graph – kontinuierlich auf neue Entwicklungen. Anwender können sich so automatisch über Updates wie Preisänderungen, wieder verfügbare Produkte oder neue lokale Gastronomie-Angebote informieren lassen. Diese Umstellung verschiebt den Schwerpunkt der Suchmaschinennutzung spürbar von der punktuellen Echtzeitsuche hin zu asynchronen, dauerhaft im Hintergrund laufenden Recherchen.

Development

WordPress 7.1.1 schließt 11 Sicherheitslücken und behebt zahlreiche Fehler

WordPress hat mit Version 7.1.1 ein umfangreiches Wartungs- und Sicherheitsupdate veröffentlicht. Insgesamt werden 17 Fehler im WordPress-Core sowie weitere 19 Probleme im Block Editor behoben. Darüber hinaus schließt das Update 11 Sicherheitslücken, die unterschiedliche Bereiche des Content-Management-Systems betreffen. WordPress empfiehlt deshalb, bestehende Installationen zeitnah auf die neue Version zu aktualisieren. Websites, auf denen automatische Hintergrundupdates aktiviert sind, erhalten das Update in der Regel automatisch. Für Betreiber und Agenturen ist das Release vor allem aus Sicherheits- und Wartungssicht relevant, da auch produktive Websites möglichst zeitnah auf den aktuellen Stand gebracht werden sollten.

Shopware 6.7.14 bringt neue Entwicklerfunktionen und bereitet auf Shopware 6.8 vor

Mit Shopware 6.7.14 erhält die Plattform mehrere technische Neuerungen, die insbesondere für Entwickler von Shops und Extensions interessant sind. Administration Extensions unterstützen nun experimentell Vue Single File Components, während für verschiedene Admin-API-Endpunkte zusätzliche Berechtigungsprüfungen eingeführt werden. Gleichzeitig bereitet Shopware Entwickler auf kommende Änderungen in Version 6.8 vor: Die bisherige XML-Konfiguration für Services, Routes und Packages wird als veraltet eingestuft und soll mit Shopware 6.8 entfernt werden. Bestehende Erweiterungen sollten daher frühzeitig geprüft und gegebenenfalls auf PHP- oder YAML-Konfigurationen umgestellt werden. Auch für Headless-Projekte gibt es Neuerungen, da Sales Channels eigene SEO-URLs für externe Storefronts erzeugen können.

Shopify führt neues Dev Dashboard für Apps und Stores ein

Shopify hat sein Dev Dashboard grundlegend überarbeitet und bündelt darin die Verwaltung von Apps und Stores an einem zentralen Ort. Entwickler erhalten einen übersichtlicheren Einblick in den Status ihrer Apps und können relevante Aufgaben sowie Zugriffsrechte einfacher verwalten. Auch Mitarbeiterzugriffe und die Organisation verschiedener Entwicklungsprojekte werden stärker in das Dashboard integriert. Dadurch müssen Entwickler und Agenturen weniger zwischen unterschiedlichen Bereichen der Shopify-Plattform wechseln und können Probleme oder notwendige Anpassungen schneller erkennen. Besonders für Teams, die mehrere Shopify-Shops oder eigene Apps betreuen, soll das neue Dashboard die tägliche Entwicklungs- und Verwaltungsarbeit vereinfachen.

Quellen und Weiterführende Informationen

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